
Behutsam von Anfang an
Bei Babys arbeitet die Craniosacral Therapiebesonders behutsam. Die Berührungen sind sehr fein und achtsam, die Eltern bleiben während der ganzen Sitzung dabei, und die Behandlung richtet sich ganz nach dem Tempo des Kindes. Oft dauert eine Sitzung mit einem Baby kürzer als bei Erwachsenen. Details zu Dauer und Kosten finden Sie auf der Kostenseite.
Wichtig ist: Die Craniosacral Therapie versteht sich als begleitende Unterstützung. Sie ersetzt keine kinderärztliche Abklärung. Bei anhaltendem Unwohlsein, auffälligem Verhalten, Fieber oder Fragen zur Entwicklung gehört die kinderärztliche Einschätzung immer an den Anfang.
Ein sanfter, ganzheitlicher Ansatz
Aus osteopathischer Sicht wird das Baby als Ganzes betrachtet. Schädel, Wirbelsäule, Kreuzbein, Becken, Zwerchfell, Faszien, Verdauung und Nervensystem stehen in enger Verbindung. Spannungen aus Schwangerschaft, Geburt oder den ersten Lebenswochen können sich deshalb auf unterschiedliche Weise zeigen, etwa durch Unruhe, Schreien, Trinkschwierigkeiten, Verdauungsbeschwerden oder eine bevorzugte Kopfhaltung.
Mit achtsamen, kaum spürbaren Berührungen an Kopf, Wirbelsäule, Kreuzbein und weiteren Körperbereichen kann die Craniosacral Therapie das Nervensystem des Babys beruhigen und die Selbstregulation unterstützen. Viele Eltern erleben ihr Baby nach einer Sitzung als entspannter oder ausgeglichener. Wie sich die Behandlung im Einzelfall zeigt, ist jedoch individuell verschieden.
Judith Wüthrich hat sich mit der Weiterbildung «Osteopathische Behandlung für Säuglinge und Kinder» gezielt auf die Begleitung der Kleinsten spezialisiert. In der Behandlung geht sie behutsam auf die Bedürfnisse von Baby und Eltern ein.
Vertiefende Beiträge aus dem Wissensbereich lesen Sie zum Beispiel zu Koliken bei Säuglingen oder zur Craniosacral Therapie für Babys und Kinder.
Die Themen im Überblick
Erfahren Sie auf den folgenden Seiten mehr über die einzelnen Themenbereiche.
Wenn Ihr Baby viel weint, schwer zur Ruhe findet oder sehr reizempfindlich wirkt.
→Begleitung nach einer intensiven, raschen oder belastenden Geburt.
→Sanfte Unterstützung bei Saug- und Trinkschwierigkeiten, ergänzend zur Stillberatung.
→Begleitung bei Bauchspannung, Blähungen, Koliken und anhaltendem Unwohlsein.
→Sanfte Unterstützung bei einseitiger Kopfhaltung, eingeschränkter Beweglichkeit oder Kopfverformung.
→Für ältere Kinder (Konzentration und Schule, oder die Zahnspangen-Zeit) finden Sie mehr auf der Seite Craniosacral Therapie für Kinder.
Häufige Fragen
Ab welchem Alter ist Craniosacral Therapie für Babys geeignet?
Craniosacral Therapie ist sehr sanft und kann bereits in den ersten Lebenswochen begleitend eingesetzt werden. Die Berührungen sind fein und kaum spürbar, und die Eltern sind während der ganzen Sitzung dabei.
Bei welchen Themen kann Craniosacral Therapie ein Baby begleiten?
Häufige Anliegen sind Unruhe und Schreien, Bauch- und Verdauungsthemen, Trink- und Stillschwierigkeiten, Schlaf sowie eine bevorzugte Kopfhaltung oder Kopfverformung. Die Behandlung ersetzt keine kinderärztliche Abklärung, sondern ergänzt sie.
Wie läuft eine Sitzung mit einem Baby ab?
Die Eltern sind immer dabei, und die Behandlung richtet sich ganz nach dem Tempo des Kindes. Eine Sitzung mit einem Baby ist oft kürzer als bei Erwachsenen. Beim ersten Termin nehme ich mir Zeit für Ihre Beobachtungen und Fragen.
Beteiligt sich die Krankenkasse an den Kosten?
Viele Zusatzversicherungen übernehmen einen Teil der Behandlungskosten. Da sich die Leistungen je nach Versicherung unterscheiden, klären Sie die Kostenübernahme bitte direkt mit Ihrer Krankenkasse.
Die Praxis liegt zentral in Luzern und ist auch aus Sursee, Willisau, Malters, Ruswil und Emmenbrücke gut erreichbar.